HANDBALL

MTV II hofft auf die Wende zum Guten

In der Handball-Oberliga steht die Reserve mächtig unter Druck
 

Für Robert Jakobs und die MTV-Reserve zählen gegen die MTG Horst nur zwei Punkte. Heinrich Jung FUNKE Foto Services

In der Handball-Oberliga steht die Zweitvertretung des MTV Rheinwacht Dinslaken mächtig unter Druck. Fünf Spieltage vor dem Ende der Saison ist die MTV-Reserve in der Tabelle mittlerweile mit 11:33 Punkten auf dem vorletzten Platz angekommen und wartet seit nunmehr fünf Wochen auf etwas Zählbares. Das soll sich schnellstmöglich ändern, um das rettende Ufer im Abstiegskampf nicht bereits Wochen vor dem Saisonende aus den Augen zu verlieren. Wenn es nach Trainer Robert Jakobs geht, am besten schon an diesem Wochenende. Heute Abend (20 Uhr) empfangen die Dinslakener den Tabellenzehnten MTG Horst und hoffen dabei auf die Wende.

Jakobs fordert konstante Leistung über sechzig Minuten

„Horst ist eine Mannschaft, die wir durchaus schlagen können. Da wir die Saison unabhängig davon, ob unsere erste Mannschaft absteigt oder nicht, auf einem Nichtabstiegsplatz beenden wollen, brauchen wir am Samstag dringend zwei Punkte. Dafür müssen wir aber über sechzig Minuten konstant bleiben und nicht wie im Hinspiel in der Schlussphase einbrechen“, weiß Jakobs.

Personelle Entspannung bei Dinslakener Team

Zumindest personell stehen die Vorzeichen wieder deutlich besser als noch am vergangenen Wochenende. Nachdem die Dinslakener in Dümpten krankheits- und verletzungsbedingt noch auf mehrere Akteure verzichten mussten, hat sich die Lage eine Woche später wieder entspannt: „Im Hinspiel haben wir knapp verloren, waren aber personell auch stark gebeutelt. Das sieht am Samstag aber anders aus. Bis auf Moritz Friederich, der noch verletzt pausiert, sind alle am Start“, so Jakobs.

Dennis Lindau